Soziale Gerechtigkeit im städtischen Radverkehr

Ein Vergleich der aktuellen Radverkehrsplanung in Münster, Bonn und Braunschweig

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.21241/

Schlagwörter:

Soziale Gerechtigkeit, Radverkehrsplanung, Capability-Ansatz, Mobilitätsarmut, städtische Mobilität, Fahrradmobilität

Abstract

Die kostengünstige und klimaneutrale Mobilitätsform des Fahrradfahrens fördert sowohl die Lebensqualität als auch die öffentliche Gesundheit und spielt eine zentrale Rolle in der sozialökologischen Transformation im städtischen Raum. Gleichzeitig ist sie jedoch mit räumlichen und sozialen Ungleichheiten verbunden. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag die soziale Gerechtigkeit im städtischen Radverkehr. Dabei wird die aktuelle Radverkehrsplanung der Städte Münster, Bonn und Braunschweig exemplarisch anhand des Capability-Ansatzes analysiert. Mithilfe einer Dokumentenanalyse sowie einer Gruppendiskussion mit jeweils einer:m Radverkehrsbeauftragten pro Stadt wird erörtert, inwiefern die Maßnahmen der Radverkehrsplanung die Minimalbedingungen sozialer Gerechtigkeit nach Martha C. Nussbaum erfüllen. Zudem werden Herausforderungen und Potenziale bei der Förderung einer sozial gerechten Radverkehrsplanung in den drei Städten identifiziert. Damit liefert der Beitrag wichtige Einblicke in die Ursachen der unzureichenden sozialen Gerechtigkeit in der Radverkehrsplanung und zeigt mögliche Lösungsansätze auf.

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Veröffentlicht

07.10.2026

Ausgabe

Rubrik

Ad-Hoc: Räumliche Mobilität als individuelles und gesellschaftliches Phänomen der Transition (AdH70)