Ambivalenzen der Handlungsmöglichkeiten engagierter Bürger:innen in der Energiewende
Lokale Perspektiven auf Stadt und Land
DOI:
https://doi.org/10.21241/Schlagwörter:
Energiewende, Handlungsmöglichkeiten, Handlungsmacht, Klimawandel, Bruno Latour, Stadt, Land, SituationsanalyseAbstract
Angesichts der Klimakrise besteht ein wesentliches Ziel vieler Länder darin, die hohen CO2-Emissionen zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Energiewende ein wesentlicher Baustein. Im Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung ist zudem das Ziel vermerkt, Bürger:innen zu Mitgestaltenden der Energiewende zu machen. Auf dieser Grundlage gehen wir im vorliegenden Beitrag der Frage nach, welche Handlungsmöglichkeiten Bürger:innen haben und wie diese mit Handlungsmacht in Verbindung stehen. Zur Beantwortung der Frage wird dem relationalen Ansatz Bruno Latours mit besonderer Berücksichtigung seiner Überlegungen zu Handlungsfähigkeit gefolgt. Daran anknüpfend wird mittels der Situationsanalyse nach Adele Clarke et al. erörtert, welche Handlungsmöglichkeiten und Handlungsmacht in einer städtischen und einer ländlichen Region vorzufinden sind. Schließlich werden die Ambivalenzen der Handlungsmöglichkeiten und Handlungsmacht unterschiedlich situierter Bürger:innen entlang der Gesetzeslage erörtert.
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