Methodische Transformationen in der qualitativen Inhaltsanalyse von der Grundlagen- in die Anwendungsforschung und umgekehrt
DOI:
https://doi.org/10.21241/Schlagwörter:
Qualitative Inhaltsanalyse, qualitative Methoden, Entwicklung Kategoriensystem, Anwendungs- und GrundlagenforschungAbstract
Dieser Beitrag diskutiert methodische Grenzgänge und Transformationen anhand von Beispielen aus den zwei Forschungsprojekten AGePf – Akademisierung von Gesundheits- und Pflegeberufen und der Praxisforschungsstelle (PFS) Heinersdorf, ein Transferforschungsprojekt im Rahmen der AlterPerimentale (AlPer). Im AGePf-Projekt erfolgte im als Beispiel verwendeten Arbeitspaket der Grenzgang von der Anwendungs- in die Grundlagenforschung bei der Erstellung eines Kategoriensystems für die qualitative Inhaltsanalyse als Transformation einer quantitativen, von der Musterrechtsverordnung der Kultusministerkonferenz (2017) geleiteten „thematischen Analyse“ von Programmakkreditierungen (Neuhaus 2023). Das forschungspraktische Beispiel für den umgekehrten Grenzgang aus dem PFS-Projekt adressiert die Verbindung einer quantitativen Situationsanalyse (Clarke 2012) von Zeitungsartikeln, sowohl mit grundlegendem Erkenntniszweck als auch als Heuristik für das Sampling, und der davon geleiteten qualitativen Inhaltsanalyse mit Anwendungszielen.
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