Übergänge in Sorgebeziehungen in Kindheit und Alter

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.21241/

Schlagwörter:

Sorge, Pflege, Kindheit, Alter, Übergang, Transition, Care, Krise

Abstract

Die Soziologie der Sorge beschäftigt sich zentral mit der ungleichen Verteilung der Sorgearbeit, vor allem zwischen Männern und Frauen. Sorge verteilt sich jedoch auch ungleich auf Empfänger:innen. Der Beitrag geht von der Prämisse aus, dass die „Krise der Sorge“ für ältere Menschen deutlich gravierender ist als die der Sorge für Kinder. Er sucht nach den Gründen dafür. Dazu vergleicht er formelle und informelle Sorgebeziehungen in Kindheit und Alter. Im Fokus stehen dabei die Übergänge in diese Sorgebeziehungen. Wie kommen die Versorgten zu ihren Sorgenden? (Wie) werden Menschen zu „Sorgenden“? Vom Kinderkriegen bis zur Pflegebegutachtung finden sich hier radikal unterschiedliche Modi der Beziehungsanbahnung. Der Beitrag fragt danach, wie sich die Gestalt der Übergänge darauf auswirkt, wie Sorge erlebt und bewertet wird.

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Veröffentlicht

07.10.2026

Ausgabe

Rubrik

Sektion Alter(n) und Gesellschaft, Sektion Bildung und Erziehung, Sektion Jugendsoziologie und Sektion Soziologie der Kindheit: Übergänge im Lebenslauf. Alter(n), Institutionen und generationale Ordnungen im Wandel (Sek1)