Steuerungsmechanismen von „oben“ – Arenen zentraler Logiken und föderaler Strukturen
Oder: Transition failed
DOI:
https://doi.org/10.21241/Schlagwörter:
Lehrerbildung, empirische Bildungsforschung, NeoinstitutionalismusAbstract
Die sog. empirische Bildungsforschung hat vor rund 20 Jahren ihren großen Siegeszug durch die Bildungslandschaft in Deutschland angetreten. Bildungsprozesse sollten datenbasiert auf Basis der Bildungsergebnisse (v.a. Kompetenzen) beobachtet werden. Diese Beobachtungen wurden verstanden als Hinweise auf die Qualität eines Bildungssystems und in einer Gesamtkonzeption Bildungsmonitoring systematisiert. Einen wichtigen Baustein in der Qualitätsentwicklung des Bildungssystems sollte die Reform des Lehramtsstudiums darstellen. Hier zeigten sich allerdings widerstreitende Logiken, die durch das Steuerungsmedium Geld adressiert wurden. In dem Beitrag wird am Beispiel der Qualitätsoffensive Lehrerbildung und der sie tragenden Grundüberzeugungen der empirischen Bildungsforschung untersucht, in welcher Weise die Ideen und Logiken der Felder und Arenen von Lehrerbildung einerseits und schulischer Bildung andererseits im Verhältnis zueinander stehen. In diesem Zusammenhang stellen sich zudem einige allgemeine Fragen zur Steuerung von Bildungsprozessen und -systemen.
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