Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen durch Kleriker im Bistum Münster

Ein Werkstattbericht

  • David Rüschenschmidt Universität Münster
  • Natalie Powroznik Universität Münster
Schlagworte: Sexueller Missbrauch

Abstract

Ein Forschungsprojekt der Universität Münster erforscht den sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker im Bistum Münster in der Zeit seit 1945 in geschichts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Neben der Vermessung der quantitativen und diachronen Dimensionen des Missbrauchs zielt das Projekt darauf, mittels geschichtswissenschaftlicher und soziologischer Zugriffe Bedingungsfaktoren und Entwicklungsprozesse herauszuarbeiten, Strukturen des Wissens und Nichtwissens, des Sagbaren und des Nicht-Sagbaren offenzulegen, den Umgang der Verantwortungsträger mit Missbrauch sowie die Anfänge der Aufarbeitung durch das Bistum zu analysieren. Im vorliegenden Beitrag werden die analytischen Zugänge präsentiert, einige Schlaglichter auf bislang erarbeitete Zusammenhänge geworfen und erste Thesen zur Diskussion gestellt.

Autor/innen-Biografien

David Rüschenschmidt, Universität Münster

M. Ed., Historiker an der Universität Münster, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker im Bistum Münster", im Januar 2021 Promotion im Fach Neuere und Neuste Geschichte.

Natalie Powroznik, Universität Münster

Dr. phil., M.A., Sozialanthropologin an der Universität Münster,  wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker im Bistum Münster", 2020 Promotion im Fach Soziologie mit der Studie "Religion in Flüchtlingsunterkünften: Sozialanthropologische Perspektiven" (Bielefeld: transcript) 

Veröffentlicht
2021-06-24
Rubrik
Ad-hoc: Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche. Strukturelle, kulturelle und praxeologische Zugänge