Die (sozialwissenschaftliche) Hermeneutik als inter- und transdisziplinäre Methode zur Rekonstruktion des Imaginären

Regine Herbrik

Abstract


Im ersten Teil des Beitrags erfolgt eine theoretische Annäherung an das Imaginäre als Konzept, das für soziologische Betrachtungen schon immer und immer noch von grundlegender Bedeutung ist. Im zweiten Teil werden die Charakteristika der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik vorgestellt. Dabei zeigt sich, warum diese Methode, bzw. Methodologie, für Untersuchungen, die sich mit dem Imaginären beschäftigen, geeignet ist.


Schlagworte


das Imaginäre; Hermeneutik; Sozialwissenschaftliche Hermeneutik; Hermeneutische Wissenssoziologie

Volltext:

PDF

Literaturhinweise


Baatz, U. 1993: Das Spiel ist Ernst, der Ernst ist Spiel. Ein Versuch über unendliche Spiele. In U. Baatz, W. Müller-Funk (Hg.), Vom Ernst des Spiels. Über Spiel und Spieltheorie. Berlin: Dietrich Reimer, 5–20.

Caillois, R. 1982: Die Spiele und die Menschen. Maske und Rausch. Frankfurt am Main: Ullstein.

Castoriadis, C. 1997 [1975]: Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politischen Philosophie. 2. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Fonfara, D. (Hg.) 2012: Zur Lehre vom Wesen und zur Methode der eidetischen Variation. Texte aus dem Nach-lass (1891–1935).

Husserliana: Edmund Husserl – Gesammelte Werke, Band 41. Berlin: Springer.

Goffman, E. 1973: Interaktion: Spaß am Spiel. Rollendistanz. München: R. Piper & Co..

Iser, W. 1991: Das Fiktive und das Imaginäre. Perspektiven literarischer Anthropologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Kurt, R., Herbrik, R. 2014: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. In N. Baur, J. Blasius (Hg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, 473–489.

Mead, G. H. 1967: Mind, self, and society. From the standpoint of a social behaviorist. Chicago: The University of Chicago Press.

Moebius, S. 2009: Kultur. Bielefeld: transcript.

Müller, M. R. 2012: Figurative Hermeneutik. Zur methodologischen Konzeption einer Wissenssoziologie des Bildes. sozialer sinn 13, 1, 129–161.

Plessner, H. 1975: Die Stufen des Organischen und der Mensch. Einleitung in die philosophische Anthropologie. Berlin: de Gruyter.

Raab, J. 2008: Visuelle Wissenssoziologie. Theoretische Konzeption und materiale Analysen. Konstanz: UVK.

Raab, J., Tänzler D. 2009: Video Hermeneutics. In H. Knoblauch et al. (Hg.), Video Analysis: Methodology and Methods. Qualitative Audiovisual Data Analysis in Sociology. Frankfurt am Main: Peter Lang, 85–97.

Schütz, A., Luckmann T. 1984: Strukturen der Lebenswelt. Band 2. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Simmel, G. 1992: Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. Gesamtausgabe, Band II. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Soeffner, H.-G.1991: Verstehende Soziologie und sozialwissenschaftliche Hermeneutik – Die Rekonstruktion der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit. Berliner Journal für Soziologie 2, 263–269.

Soeffner, H.-G.1999: Kommunikation. In J. Reichertz, N. Schröer (Hg.), auslegen 3. Essener Schriften zur Sozial- und Kommunikationsforschung, 7–17.

Wulf, Ch. 2014: Bilder des Menschen. Imaginäre und performative Grundlagen der Kultur. Bielefeld: transcript.


Refbacks

  • Im Moment gibt es keine Refbacks


Copyright (c) 2015 Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie